Chronologische Aufzählung der Ereignisse:
• 1979-1980: Liftgesellschaft wird gegründet, 25 stille Gesellschafter stellen Geldmittel für die Finanzierung zur Verfügung, der Lift ist durchschnittlich 25 Tage in Betrieb -
• 1994: Übernahme durch Tourismusverband St. Georgen am Walde - die Gesellschafter verzichten auf die Einlage, die Schilift GesmbH wird aufgelöst;
• 1998: Ankauf eines leistungsstarken Pistengerätes (Kosten ATS 700.000) – die Ankaufskosten übernimmt die Marktgemeinde,
• Generalsanierung Schilift: Die Kosten ATS 650.000 - trägt ebenfalls die Gemeinde
• 1999: Im August wird ein neues Projekt mit Beschneiungsanlage mit Speicherteich (1.000m3), Flutlicht, Kinderlift, Lifthaus, Parkplätze u. Marketingkonzept, ins Leben gerufen. Kosten: ATS 5 Mio. - Förderungen dazu vom Land OÖ. ATS 2,7 Mio.
• 2001: Ankauf einer kunstschneetauglichen Pistenraupe Marke Käsbohrer - Kosten ATS 800.000
• 2002: Anschaffung von Containern für Lagerung und Buffet und Anschaffung von Containern für Ausschank und Zeitnehmung
• 2003: Ankauf einer zweiten Schneekanone, Übernahme des Schiliftes vom neu gegründeten Verein „Schorschi St. Georgen am Walde“, der Tourismusverband wird wegen Neugründung der Mühlviertler Alm aufgelöst;
• 2004: Ankauf einer elektronischen Zeitnehmung, Errichtung eines Eiskletterturmes
• 2005: Errichtung einer Hütte beim Schischulgelände, erste größere Reparatur bei der Pistenraupe – Erneuerung der Antriebsketten (Kosten: € 6.000 ) Ankauf eines Ski-Doo (Kosten € 8.000)
• 2006: Weltrekordversuch im Dauerschifahren mit Extremsportler Sepp Resnik – Schorschi stellt vom 5. bis 15. Jänner 2006 das gesamte Liftareal, Liftpersonal, Hexenhütte und viele freiwillige Helfer zur Verfügung. Sepp Resnik holt sich den Weltrekord im 240 Stunden Dauerschifahren – St. Georgen am Walde wird zur Weltrekordgemeinde.
Änderung in der Projektgruppe Langlauf: Erich Windhager legt nach 25 erfolgreichen Jahren seine Tätigkeit im Langlauf zurück. In seine Fußstapfen tritt der Gastwirt Haider Werner.
Computeranlage im Lifthaus wird erweitert und eine neue Datenbank eingespielt – Kosten: Euro 2.200,00. Die Schneeaufbereitung wird mit einem Anschlußschacht und den notwendigen Verrohrungen auf dem Liftgelände in Richtung Schischulgelände von der Fa. SUFAG erweitert. Kosten: Euro 6.000,00
• 2007: Die vorherrschende Parkplatznot bei der Lifttalstation machte die Erweiterung von notwendigen Parkplätzen erforderlich. Im Zuge der Neugestaltung des Parkplatzareals wurde auch eine Wiese – unterhalb des Buffethauses (Besitzer Paireder Johann) – für den Kinder-Schikursbetrieb baulich verändert. Ein Spezialrohr wurde für die Bachführung verlegt. Gesamtkosten/Parkplatz- und Wiesengestaltung: 22.000 Euro;
Haider Josef verabschiedet sich als Liftwart. Temper Georg wurde als neuer Liftwart angelernt. Gemeinsam mit Manfred Westermayr wird der Liftbetrieb abgewickelt.
Um 1.680,00 Euro wurde eine Web-Cam im Dez. 2007 investiert. Damit kann das Liftpanorama im Internet unter www.schorschi.at abgerufen werden;
Am 14. Dezember 2007 gab der Gemeinderat grünes Licht für das Liftprojekt. Geschätzte Kosten von rd. 350.000 Euro; Ein Finanzierungsplan wurde erstellt. 90.000 Euro muss der Verein Schorschi aufbringen;
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen wurde das große Förderseil des Liftes ausgetauscht;
Vom 31. August bis 2. September 2007 wurde erstmals vom Verein Schorschi der MTB Granitbeisser ausgetragen. 330 Rennteilnehmer erlebten bei starkem Regen eine wahre Schlammschlacht. Beim sonntägigen KID-GRANIT (Kinderrennen) gingen 85 Nachwuchs-Biker an den Start.
• Jahr 2008:
Neubau Doppelmayr-Liftanlage - Gesamtkosten Eur 461.797,60 incl. MWST
Finanzierungsplan:
Land OÖ Gewerbeabt. 53.000,00
Bedarfszuweisungsmittel 104.000,00
Darlehen Marktgemeinde 106.900,00
Sonderförderung Land OÖ Gewerbeabteilung: 11.500,00
Technische Daten der neuen Doppelmayr Schleppliftanlage:
Förderleistung: 856 Pers/h
Gehängeanzahl: 35 Doppelbürgel (lang)
Anzahl der Stützen: 3 T-Stahlstützen
Größte Neigung: 29,28 %
Durchschnittlige Steigung: 17,70 %
Förderseil: 16 mm Durchm
Spanneinrichtung: hydraulisch
Chronologischer Baubericht:
• Abtragung alter Lift, Entfernung alter Fundamente, Gelände-Rekultivierung
• Stromverkabelung mit Stromanschluss – Abbau des Dieselaggregates
• Abwasserentsorgung: Anschluss an das Kanalnetz – Errichtung eines Pumpwerkes
• Neuaufstellung eines Containers für Liftwarte
• Umbau der bestehenden Gasheizung im Liftbuffet in eine Elektroheizung
• Neue Einzäunung des Speicherteiches
• Berührungsloses Liftkarten-System (Skidata)
• Verlegung der notwendigen Kabel für die ALGE-Zeitnehmung
• Erweiterung der bestehenden Flutlichtanlage
• Versetzung des bestehenden Zeitmessungs- und Lagercontainers
• Notwendige Geländekorrekturen auf der Lifttrasse, beim Ein- und Ausstieg
* Neubefestigung der Böschungen unterhalb des Lifthauses
* Neuerrichtung der Gerätehütte